· 

Gedicht - Hans Naderhirn

Geb. am 21.08.1945, in Ulrichsberg, im Länderdreieck Bayern-Böhmen-oberes Mühlviertel. Linz-Emigrant, berufsbedingt, Elektrotechniker mit speziellen Ausbildungen. Zwei erwachsene Töchter, zwei Enkeltöchter.Schreibwerkstatt, Autorentätigkeit seit 1996, Publikationen in Zeitschriften und Anthologien, Lesungen an verschiedenen Orten, langjährige Mitarbeit beim Literaturverein „Linzer Frühling“.

 

 

 

 

Frost

 

Von Rauhreif und Frost

Ein Hauch nur

Wie Zuckerstaub

Über Allem

Garaus für die letzten

Blumen und Insekten

Aber ein wenig Nahrung noch 

für die Wintervögel

Das Eis zerklammert

Und zersetzt mit der

Schärfe seiner Kristalle

Das letzte Leben

 

Das Grün zerfällt

Hat aufgehört uns zu gefallen

Auch Unkraut überlebt nicht

Schicksal ist für alle gleich

 

Die Sonne kommt

Macht Nacht zu Tag und Licht

Was frostig Schönheit war

Ist tot und wird zu neuem Leben

 

 

Mehr über den Autor und sein Buch "Literaturmissbrauch"

https://www.arovell.at/autorinnen/naderhirn/

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0