Thomas Soxberger

 

geboren 1965 in Steyr, aufgewachsen auf dem Bauernhof seiner Eltern in NÖ.

Lebt in Wien. Studium der Judaistik und Geschichte in Wien und London. Mitarbeit an verschiedenen Forschungsprojekten. Diverse wissenschaftliche und literarische Veröffentlichungen, u.a. mehrere Übersetzungen aus dem Jiddischen. Arbeitet als Vertragsbediensteter im öffentlichen Dienst. "Die Ahnungslosen" sind sein dritter Roman.

 

Bücher

Er sei der einzige, der noch die Künste der Gastfreundschaft und Konversation pflege, meint Willem und versammelt daher regelmäßig seine Freundinnen und Freunde um sich: auf den Sofas seiner kleinen Wohnung, im Kaffeehaus, im schwulen Szenelokal. Die Ahnungslosen sind Willems Freunde Joe und Felix, deren Versuche, mit ihren gegenwärtigen Beziehungen zurechtzukommen, im Zentrum des Romans stehen. In weiteren Nebenrollen treten auf: beste Freundinnen, französische Bulldoggen und diverse Bobos. Ein Bundespräsident wird angelobt. 

 

Thomas Soxberger

Die Ahnungslosen


Rezension:

... Das Leben in der Wienstadt und ihrer schrulligen Schwulenszene  wird täglich um neue Anekdoten angereichert. Und wir selber altern, während wir fortwährend Endlosvariationen von uns selber gewesen sein werden, ohne genau Bescheid zu wissen. Insofern kann das Buch als philosophischer Roman über eine Generation gelesen werden, die ahnt, dass sie in der Mitte des Lebens angekommen ist.

 

Thomas Soxberger, Die Ahnungslosen oder Der Untergang der Zweiten Republik in Anekdote,  Lambda, 2017/3 von Martin Viehauser