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rezensionen und artikel


Wenn man mit der Maus bedächtig genug unterwegs ist, erscheinen einem die einzelnen Web-Seiten fallweise wie Gedichte. Peter Reutterer lässt sein lyrisches Ich wie eine Maus durch diverse poetische Räume kreisen, was sich dabei auftut sind Schlagzeilen, Notizen, Sprichwörter, Lebenserfahrungen und Gedichte, knapp an der Schwelle hin zur Prosa...

 

Peter Reutterer,World Wide und auf der anderen Seite von Helmuth Schönauer


... Das Leben in der Wienstadt und ihrer schrulligen Schwulenszene  wird täglich um neue Anekdoten angereichert. Und wir selber altern, während wir fortwährend Endlosvariationen von uns selber gewesen sein werden, ohne genau Bescheid zu wissen. Insofern kann das Buch als philosophischer Roman über eine Generation gelesen werden, die ahnt, dass sie in der Mitte des Lebens angekommen ist.

 

Thomas Soxberger, Die Ahnungslosen oder Der Untergang der Zweiten Republik in Anekdote,  Lambda, 2017/3 von Martin Viehauser


Mit spitzer Feder schreibt der Salzburger Autor und BHS-Lehrer Fritz Popp über Absonderlichkeiten in Politik und Gesellschaft. Und das glaubst du wirklich nicht, was da alles zutage gefördert wird: Da werden Verschwörungen aufgedeckt, da wird das Verhalten des gemeinen Österreichers entlarvt...

 

Fritz Popp, MEHR als du glaubst Satiren bn bibliotheksnachrichten 2017 von Cornelia Gstöttinger


Mit seinen „Gedichten und Geschichten“, die Peter Reutterer in seinem neuen Sammelband „World Wide und auf der anderen Seite“ zusammengefasst hat – es handelt sich um etwa 140 Beispiele prosanaher Lyrik – führt er eine Reihe von ähnlichen Sammlungen weiter, die er mit „Auf den Punkt“ 2012 begonnen und 2014 mit „Unter dem Himmel und in Berlin“ fortgesetzt hat. In den letzten Jahren wandte er sich als sensibler Beobachter und mit differenzierendem Blick ausgestatteter Zeitgenosse den „kleinen“ literarischen Formen zu. Seine Notate sind manchmal mit überraschenden Pointen versehene Ergebnisse einer reflexiven Weltwahrnehmung, die in die Ritzen des Alltags blickt...

 

Peter Reutterer, World Wide und auf der anderen Seite, Presse/Spectrum 28.01.2017 von Karl Müller


Texte der Gruppe Sinnenbrand, bestehend aus den Autoren Peter Assmann (PA), Ferdinand Götz (FG), Richard Wall (RW) und Paul Jaeg (PJ) versammelt dieser Band. Dennoch handelt es sich dabei keinesfalls um eine Anthologie, sondern um die "Libretti" künstlerischer Performances, die an konkreten Orten (Ebensee, St. Pantaleon, Traunkirchen, Wels, Bad Ischl, Salzburg und Linz) stattfanden und außer Literatur auch bildende Kunst und Musik einbezogen. Die Initialen ordnen die einzelnen Dialogteile den jeweiligen Autoren zu... Mit Verkleidungen, Interaktionen und musikalischen Intermezzi brechen die Performer gewohnte Literaturrezeptionsmuster auf, sind Provokateure und Animateure ... Wir sind Luntenleger coram publico - mit Bleistift und Pinsel und Harmonika im Anschlag!...

 

Paul Jaeg (Hrsg.) Glutdruck, Texte der Gruppe Sinnenbrand, Zeitschrift "Literarisches Österreich" 2016/2 von Wolfgang Ratz


Es ist mutig, ein Buch mit der „Todessehnsucht“ zu beginnen. … Gibt es einen Gedanken, der tröstlicher sein kann als der, dass man irgendwann doch „gehen darf“? … Schon als junger Mensch wollte sie ihrem Leben ein Ende setzen, fand es nicht „lebenswert“. … Es gab keinen Grund leben zu wollen und kein Ziel, das es wert gewesen wäre, erreicht werden zu wollen. Es gab Angst, Schmerz und Finsternis… Doch eine unerwartete Schwangerschaft änderte alles. Dieses junge Leben wollte sie behüten und beschützen, mit Liebe und Verstand erziehen und ihm all das geben, was ihr immer verweigert wurde: Liebe, Sicherheit, Vertrauen. Und doch schreibt Martina Sens am Ende dieses Textes: … Es gibt nach so vielen Jahren nichts Neues mehr. Jeder Urlaub ist toll, jedes Land ist sehenswert – und alles ist so schnell wieder vergessen … Wozu also?... so hat das Leben auch nur eine bestimmte Anzahl an Ereignissen, die sich letztendlich immer wieder in irgendeiner Form wiederholen. Ich wäre bereit...

 

Martina Sens, SENSaktion, Lyrik und Kurzprosa, Zeitschrift "Literarisches Österreich" 2016/2 von Petra Sela


Strafprozess im Autobus

Ernst Bieber war viele Jahre KURIER-Redakteur in der Chronik( ehe er sich dem Weinbau zuwandte) und hat so manchen Strafprozess erlebt, dienstlich. "Betriebsausflug" ist ein solcher Strafprozess, von ihm in Szene gesetzt wie ein Theaterstück: Die Richterin verhandelt in einem Autobus - das ist der Tatort...

 

Ernst Bieber, Betriebsausflug, Ein szenischer und spannender Prozess, Artikel im Kurier 2016