AROQART ab jetzt als Online Blog/Journal auf unserer Website!!

Wir möchten Euch darüber informieren, dass seit Kurzem ein Blog auf unserer Homepage zu finden ist. Die Digitalisierung schreitet in jeglicher Hinsicht voran, deshalb möchten/müssen auch wir mit der Zeit gehen. So soll in Zukunft aus unserer AROQART-Zeitschrift ein Online-Journal werden.

 

Sehr gerne nehmen wir hierfür Beiträge (Gedichte, kurze Texte, Diskussionsthemen, etc.) entgegen. 

 

Das Arovell Team

 

 

Literatur-Jahresstipendium des Landes Salzburg für Stephanie Prähauser

Buchneuerscheinug Hertz 52

 

 

 

Herzlichen Glückwünsch – wir freuen uns sehr darüber! 

 


Arovell Verlag zu Gast im Stifterhaus Linz

 

Mit Dietmar Füssel, Monika Krautgartner, Günter Giselher Krenner, Eva Löchli und Walter Wagner


buchneuerscheinungen

AB Mai 2019 von 

Juta Tanzer

 

„dieses andere glück“ mag für die Autorin im „verweilen zwischen den worten“ liegen. Für die Leser/innen liegt es im Mitdenken, Hineinhorchen, Hineinfühlen dürfen in Sprachverdichtungen, Haikus, Liebesgedichte und Prosatexte in der Spannung zwischen zart Angedachtem und nach-drücklich Feststellbarem. Juta Tanzer „legt worte auf den tisch“ um „messerscharf die erinnerung in kleine stücke zu schneiden“, „nimmt der zeit ihre bedeutsamkeit“, „bewertet erfahrung als folge der lust am denken“ und „beschließt, das alter um jene spanne zeit zu schieben, die sie noch zum lieben braucht“. Tina Tanzers Fotos sind nicht Illustration der Ge-dankenkapitel, sondern liebevolle Fährte in sie hinein. Den Leser/innen wünscht man, es möge „zeit vom himmel schütten“, um dieses Buch richtig genießen zu können.

Dr. Bärbl Gläser, Journalistin und Bücherfreundin

 


AB April 2019 von 

Karin Gayer

 

In zwölf Erzählungen zeichnet Karin Gayer Antiheld/innen als Held/innen im Hier und Heute: Sie sehnen sich nach Verbundenheit, sie träumen von Freiheit, streben nach Selbsterkenntnis und ermüden nachhaltig in einer Rund-um-die-Uhr-Leistungsgesellschaft, die in ihren Augen der Muße abgeschworen hat. Nahe an den Figuren bzw. aus deren Perspektive erzählt die Autorin von so manchen tragikomischen Momenten und von Wendepunkten: in der Arbeit, in der Liebe.

 


AB FEBRUAR 2019 von 

Heinz Kröpfl

 

Von biblischen Anspielungen und Motiven durchdrungen und unter wiederkehrender Einbindung der griechischen und römischen Mythologie, weisen die hier versammelten Gedichte eine starke, transzendental-existenzielle Spannung auf. Laut oder leise, mitunter apokalyptisch, hadernd, zweifelnd, Anstoß nehmend – und schon nach dem nächsten Umblättern wieder nach Einung und Versöhnung trachtend: So tritt dieser Lyrik-Foto-Zyklus zutage.

Um schließlich mit kalter Nüchternheit, aber auch der Andeutung von Zuversicht ein Ende zu finden: vage aufschimmernde Dunkelheiten des Lichts.

 

 


AB DEZEMBER 2018 von 

Michael Beisteiner

 

Das Kleine, das Beiläufige, das Übergangene, ein bisschen Magikk zeichneten in diesem Buch die Worte. Diese Gedichte sind flüchtig wie Licht und knapp wie Augenblicke.

 

 

 

 

 

 


AB NOVEMBER 2018 von 

Eva Kapsammer

Ihr fror. Der Februartag des Jahres 1945 war kalt und windig. Sie wickelte ihre Jacke um die Taille, seufzte und wandte sich um. Sie schleppte sich zum Wasserhahn, griff nach dem Blecheimer und ließ reichlich Wasser einlaufen, um die Spuren ihrer Übelkeit vom Hof ihres Elternhauses wegzuschwemmen. Musste ja niemand wissen. Durfte ja niemand wissen …