AB SEPTEMBER 2018 von 

Veronika Aschenbrenner

Drei Jahrzehnte. 60er, 80er, 2000er. 

Menschen, die eine Familie sein sollen. Mutter, Vater, Tochter. Ein Roman in drei emotionalen Durchzugskapiteln mit der Frage: Wie viele Kompromisse erträgt die Lüge?


AB SEPTEMBER 2018 von 

Jonathan Löffelbein

Bei einem Spaziergang begegnet ein namenloser Student einer Schildkröte und kann nicht anders, als dieser nachzulaufen. Als das Reptil ihn in ein Leichenhaus führt und er dort ein totes Mädchen erblickt, ist er von diesem fasziniert. Doch seine Betrachtung wird gestört und die Leiche abtransportiert. Eine verstörende Suche beginnt.


AB AUGUST 2018 von 

Eva Löchli

Diese Gedichte führen direkt unter die Oberfläche. Das lyrische Ich bewegt sich gleichsam an Orten in und unter der Erde. So stehen etwa Höhlen oder Krater für Bedrängnis und Fremdheit, jedoch meist verbunden mit einer Bewegung in Richtung Weite und Licht. Die poetischen Bilder, die vor allem aus der Natur oder der seelischen Erfahrungswelt stammen, sind nicht immer leicht zugänglich, lassen jedoch Raum zum Durchblicken und Atmen. Ziele sind für die Autorin eine dialogische Gestaltung sowie Durchlässigkeit und Musikalität.


AB JULI 2018 von 

Dietmar Füssel

Dietmar Füssels Spezialgebiet ist die literarische Kurzgeschichte. Im vorliegenden Buch handelt es sich wiederum um eine Kurzprosasammlung mit dem Titel „Deppentango“ – Merkwürdige Geschichten über Vesager, Unglücksraben und Idioten. Darin erfahren Sie unter anderem, warum der Plan des Britischen Geheimdienstes, Hitler in eine Frau umzuwandeln, nicht funktioniert hat, welches Gemüse sich am besten für die Raumfahrt eignet, was es mit Gurkenmasken, Eskimobräuchen, heißem Kaffee, Leichensammlern, kleinen Männchen am Vorhang oder den ehrgeizigen Plänen eines österreichischen Indianers auf sich hat.


AB JUNI 2018 von 

Helena Este Adler

Vanta* Vest, eine Kunstlehrerin mit einem Faible für gewöhnungsbedürftigen Wortwitz und einer Schwäche für gescheiterte Existenzen, schreibt den Alltag auf und ab und zu erfindet sie. Wo Drama ist, ist Vanta Vest. Oder umgekehrt? Na freilich. Die Gossendiva inszeniert. Zum Beispiel bei Axel, ihrem deutlich älteren Partner, dem intellektuellen Künstler, der an chronischem Selbstmitleid laboriert - seine Affären, die möglicherweise überinterpretiert sind. Hat er jetzt? Der Axel? Der schlaksige Kerl mit dem Walbauch, ihr persönlicher Hertz 52? Und was ist dementsprechend ein Vanta schwarzes „Happy End“?   


AB JUNI 2018 von 

Günter Giselher Krenner

Was hier "wild wächst", sind kurze Prosatexte, die sich vor allem, aber nicht nur, der menschlichen Schwächen und Eigenheiten annehmen. Dies geschieht zumeist in satirischer Art und Weise, wodurch sie einen gewissen Unterhaltungswert bekommen.